Wir möch­ten in die­sem Panel Talk an kon­kre­ten Bei­spie­len zei­gen, wie Unter­neh­men aktiv zu einer offe­nen, viel­fäl­ti­gen und demo­kra­ti­schen Gesell­schaft bei­tra­gen – und damit gleich­zei­tig ihre eige­ne Zukunfts­fä­hig­keit stär­ken. Dabei geht es uns nicht um rei­ne Sym­bo­lik oder Image­pfle­ge, son­dern um glaub­wür­di­ge, wirk­sa­me Stra­te­gien und ech­te Erfah­run­gen.

Wir möch­ten gemein­sam her­aus­ar­bei­ten:

  • Wie leben Unter­neh­men Hal­tung intern und extern?
  • Was gelingt? Was ler­nen wir aus Rück­schlä­gen?
  • Wel­che mess­ba­ren Erfol­ge sehen Unter­neh­men, die aktiv für Demo­kra­tie und Viel­falt ein­tre­ten?
  • Wie kann man dabei auch wirt­schaft­lich über­zeu­gen gegen­über Kund*innen, Mit­ar­bei­ten­den, Investor*innen?

Gesprächspartner*innen:

  • Tupo­ka Oget­te — Ras­sis­mus­kri­ti­sche Trai­ne­rin, Autorin und Bera­te­rin
  • Anne Wort­mann — Ben & Jer­rys
  • Andre­as Gnass — Unter­neh­men gegen Rechts
  • Dr. Andre­as Mey­er — CEO der INFORM GmbH, Aachen

 

Ziel­grup­pe:
Alle Inter­es­sier­ten, vor allem Men­schen aus dem Berufs­le­ben

 

Ein­lass: 17.00 Uhr

Ver­an­stal­tungs­be­ginn: 17.30 Uhr

 

Anmel­dung über: Link zur Anmel­dung im Bil­dungs­werk Aachen

 

 

Zusam­men mit vie­len ande­ren kannst du beim Fes­ti­val-Kunst­werk mit­ma­chen und in 5 Minu­ten eines der vie­len Holz­plätt­chen farb­lich gestal­ten. Beglei­tet wird die­se Kunst­ak­ti­on von Ger­hard Nel­les­sen vom Bis­tum Aachen. Komm vor­bei und hin­ter­las­se einen blei­ben­den Aus­druck.

 

(Pho­to: Ger­hard Nel­les­sen)

 

 

Das Mot­to der Initia­ti­ve heu­te lau­tet: Wir alle Aachen – gemein­sam für eine gleich­wür­di­ge Gesell­schaft. Wir stel­len uns seit einer Woche — aus ganz unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven die Fra­ge nach dem gute Leben für alle Men­schen in der Regi­on. Aber was bedeu­tet das eigent­lich? Wer ent­schei­det, was ein gutes Leben ist – und wie stel­len wir sicher, dass wirk­lich alle mit­ge­meint sind?

Dar­über möch­ten wir mit einer Per­son spre­chen, die viel Ver­ant­wor­tung für das Zusam­men­le­ben in unse­rer Stadt trägt. Sie ist nicht nur in poli­ti­schen Ent­schei­dungs­pro­zes­sen gefragt, son­dern erlebt auch ganz unmit­tel­bar, was Men­schen bewegt. Die Ober­bür­ger­meis­te­rin Sibyl­le Keu­pen wird sich mit uns der Fra­ge nach dem guten Leben für alle in Aachen im Gespräch nähern!

 

 

Hey! Vie­le füh­len sich gera­de voll über­for­dert, wenn sie in die Welt schau­en – Angst, Wut, Frust. Es sieht manch­mal so aus, als wür­de alles rück­wärts­lau­fen, vor allem bei The­men, für die in den letz­ten Jah­ren echt viel gekämpft wur­de. Aber genau jetzt wol­len wir den Blick auf que­e­re The­men legen, mehr Sicht­bar­keit schaf­fen und ins Gespräch kom­men.

Am 3. Juli gibt’s ein Panel mit span­nen­den Gäs­ten, die sonst nicht so viel Auf­merk­sam­keit bekom­men, aber voll inter­es­san­te Ein­bli­cke haben. Sie erzäh­len, was es bedeu­tet, mehr­fach mar­gi­na­li­siert zu sein, aus der Norm raus­zu­fal­len oder seit über 30 Jah­ren in Aachen zu leben. Was for­dert die Gesell­schaft? War­um blei­ben man­che trotz­dem hier? Und was moti­viert sie, aktiv zu sein? Wir freu­en uns mega, wenn ihr dabei seid! Bringt coo­le Fra­gen mit und lasst uns zusam­men quat­schen – wird bestimmt rich­tig span­nend!”

 

 

Bei unse­rem kos­ten­frei­en Work­shop im Rah­men von „Wir alle Aachen“ bema­len wir Stei­ne mit bun­ten Far­ben, Mus­tern und posi­ti­ven Sprü­chen. Danach machen wir dann einen Spa­zier­gang durch das Fran­ken­ber­ger Vier­tel, um die Stei­ne an öffent­li­chen Orten zu hin­ter­las­sen. Dort kön­nen sie dann von ande­ren Men­schen gefun­den wer­den und wir ver­sü­ßen viel­leicht der einen oder ande­ren Per­son, die aktu­ell eine schwie­ri­ge Zeit hat, ein wenig den Tag.

Ziel­grup­pe sind alle, die die Welt ein biss­chen bun­ter, hel­ler und freund­li­cher machen wol­len.

 

Kos­ten­frei und mit Anmel­dung an:
E‑Mail an: info@heartpiece.art

 

Der Lunch­t­alk lädt dazu ein, sich mit der Fra­ge aus­ein­an­der­zu­set­zen, wie Ras­sis­mus im Hoch­schul­kon­text wirkt und wie eine ras­sis­mus­kri­ti­sche Hal­tung im Uni­ver­si­täts­all­tag aus­se­hen kann.

Nach einem kur­zen Input zu grund­le­gen­den Begrif­fen und zur Ein­ord­nung in den aktu­el­len gesell­schaft­lich-poli­ti­schen Kon­text wird es Reflek­ti­ons­fra­gen zur Dis­kus­si­on in Klein­grup­pen geben. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei die eige­ne Posi­tio­nie­rung im Hin­blick auf Ras­sis­mus sowie ers­te Mög­lich­kei­ten, ras­sis­mus­kri­ti­sche Bünd­nis­se im Hoch­schul­kon­text zu stär­ken. Der Ein­be­zug inter­sek­tio­na­ler Per­spek­ti­ven för­dert dabei die Ent­wick­lung eines umfas­sen­den Ver­ständ­nis­ses dahin­ge­hend, wie indi­vi­du­ell die Her­aus­for­de­run­gen sein kön­nen, denen ein­zel­ne Per­so­nen und Grup­pen gegen­über­ste­hen.

Ziel­grup­pe: Ange­hö­ri­ge der RWTH, FH Aachen und katho Aachen

Anmel­dung unter: RWTH Aachen

Sport ist viel­fäl­tig! Gera­de beim Zir­kel­trai­ning kann man durch vie­le Varia­tio­nen gemein­sam trai­nie­ren. Ob fit, ob Einsteiger*in, mit oder ohne Behin­de­rung. Wir spor­teln alle zusam­men.
Wir trai­nie­ren an 10 Sta­tio­nen im abwech­selnd Kraft und Aus­dau­er. Du brauchst nicht mehr als eine Mat­te und ein Getränk mit­zu­brin­gen und los geht´s.

Ich freu mich auf dich!

 

Ziel­grup­pe: für alle ab 16 Jah­re

Kos­ten­frei und ohne Anmel­dung

 

Mit­ten in der Alt­stadt Aachens … Hier, wo frü­her Beton­klöt­ze stan­den, ent­steht ein neu­er öffent­li­cher Gemein­schafts­gar­ten. Mit­ma­chen kann jede*r, auch ganz ohne Vor­kennt­nis­se.

Wir wer­den gemein­sam gärt­nern und auch Stoff­beu­tel mit Lin­ol­schnit­ten bedru­cken.

 

 

Etli­che Din­ge, die gesche­hen, belas­ten uns. Krieg in der Ukrai­ne, Ter­ror und Krieg im Gaza­strei­fen, Rechts­ru­cke und Demo­kra­tie­ge­fähr­dun­gen usw. Die meis­ten die­ser Gescheh­nis­se und Umstän­de kön­nen wir nicht beein­flus­sen. Was wir aber beein­flus­sen kön­nen, ist unser Umgang mit dem, was geschieht.

Ich habe die Erfah­rung gemacht, dass vie­len Men­schen nicht bewusst ist, dass wir alle in vie­len Fäl­len eine Wahl­mög­lich­keit haben. Wir kön­nen ver­zwei­feln, unzu­frie­den oder unglück­lich wer­den, wir müs­sen es aber nicht. Wir müs­sen nicht mit ande­ren Men­schen und mit uns selbst lieb­los und aggres­siv umge­hen: Wir kön­nen auch anders!

Ein huma­ner Umgang mit uns selbst und mit ande­ren Men­schen ist die Grund­la­ge unse­rer Demo­kra­tie. Ich behaup­te nicht, dass das immer ein­fach ist, aber ich mei­ne: Wir soll­ten es ver­su­chen!

Ich lade Euch und Sie herz­lich ein, mit mir zusam­men einen Streif­zug durch Mög­lich­kei­ten zu unter­neh­men, die wir haben, um das uns Mög­li­che zu tun, um trotz all der wid­ri­gen Umstän­de ein zufrie­de­nes Leben füh­ren zu kön­nen und unse­ren Grund­über­zeu­gun­gen gemäß mit uns selbst und ande­ren Men­schen umzu­ge­hen.

Im Work­shop geht es um mei­nen Vor­trag und das Gespräch mit den Teil­neh­men­den.

Ich freue mich sehr, Sie und Euch zu begrü­ßen!

 

Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich.

Wir erle­ben eine Zeit der poli­ti­schen und geis­ti­gen Desta­bi­li­sie­rung, die uns vor die Fra­ge stellt: was kann ich in sol­chen Situa­tio­nen noch Sinn­vol­les tun? Die Fra­ge ist nicht län­ger, ob es etwas zu tun gibt, son­dern wie wir es ange­hen. Wie kann ich mei­nen Bei­trag an Enga­ge­ment, Kraft, Empö­rung, Ver­zweif­lung oder Ent­schlos­sen­heit zum Woh­le aller ein­brin­gen?

Der Abend öff­net einen Raum, die­se Fra­gen in Gemein­schaft und mit der Metho­de des Coun­cil zu erfor­schen. Das Coun­cil ist als nicht­hier­ar­chi­sche, gewalt­freie und wert­schät­zen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form in sich ist schon eine Ant­wort auf die Not­wen­dig­keit eines von Wer­ten gelei­te­ten Umgangs mit­ein­an­der ist. Das Coun­cil stellt das Zuhö­ren in den Mit­tel­punkt und ist Aus­druck einer Hal­tung der Prä­senz und Acht­sam­keit. Damit ist das Coun­cil eines der wirk­sams­ten Mit­tel zur Bil­dung einer trag­fä­hi­gen Gemein­schafts­kul­tur und eben­sol­chen Bezie­hun­gen.

Ent­de­cke im Aus­tausch, wel­che Wer­te dich lei­ten und wie du das, was dir wich­tig ist, in die Welt brin­gen kannst.

Die Teil­neh­mer­zahl ist auf 20 Per­so­nen beschränkt.

Die Anmel­dung erfolgt über maubach@zeitfenster-aachen.de

 

(Foto: Shane Rounce/Unsplash)