
Das Ende der Unsichtbarkeit: Warum wir über anti-asiatischen Rassismus sprechen müssen
In ihrem Buch „Das Ende der Unsichtbarkeit: Warum wir über anti-asiatischen Rassismus sprechen müssen“ verhandelt Hami Nguyen die Themen Rassismus und Klasse am Beispiel ihrer eigenen Lebensgeschichte. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit einer Form von Rassismus, die in öffentlichen Debatten häufig wenig Beachtung findet. Dabei ist anti-asiatischer Rassismus kein neues Phänomen. Er zeigt sich in unterschiedlichen Formen – von offener Abwertung bis hin zu vermeintlich „positiven“ Stereotypen – und wurde insbesondere während der COVID-19-Pandemie verstärkt sichtbar. Gleichzeitig werden die Erfahrungen der Betroffenen in Medien und politischen Diskursen oft marginalisiert oder nicht als Rassismus erkannt.
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.
Hami Nguyen ist 1989 in Vietnam geboren und 1991 mit ihrer Mutter nach Deutschland geflohen, wo ihr Vater als Vertragsarbeiter in der DDR gearbeitet hatte. Sie studierte VWL, Soziologie und Politikwissenschaften in Halle/Saale und Luzern. 2024 wurde ihr Debüt „Das Ende der Unsichtbarkeit – Warum wir über anti-asiatischen Rassismus sprechen müssen“ mit dem Buchpreis der Immigrationsbuchmesse ausgezeichnet.

